Programm
Januar 2012
Tanzfilme
Do 5.1. und Fr 6.1., 21h
Breath Made Visible
Von Ruedi Gerber, Schweiz/USA 2009, 80 Minuten, E/d
Der erste Kinofilm über Anna Halprin, die Tanzpionierin aus den USA. Der Film zeigt mit eindringlichen Bildern und Zeugnissen Leben und Werk dieser Tanz- und Performance-Ikone, die Kunst und Leben miteinander verschmilzt. Seit sieben Jahrzehnten stellt sich Halprin die Frage: Was ist Tanz? Ihre Suche nach einer Antwort hat eine Ära der Experimente in Theater, Musik, Happening und Performancekunst eingeleitet und den Tanz neu definiert. Zudem ist sie seit langem davon überzeugt, dass eine Verbindung zwischen der Bewegung und der Heilkraft des Tanzes besteht. Das Filmporträt führt von Halprins ersten komischen Tänzen und experimentellen Performances auf einem Tanzboden unter kalifornischen Mammutbäumen, über ihre aufsehenerregenden Tourneen in Europa, ihren Rückzug von der Bühne wegen Krankheit, bis zur triumphalen Rückkehr auf die Bühne.
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Sa 7.1., 21h
Touki Bouki - Die Reise der Hyäne
Von Djibril Diop Mambéty, Senegal 1973, 89 Minuten, Wolof/df
Dakar, Anfang der 1970er-Jahre. Wie viele Afrikaner träumt auch der junge Senegalese Mory davon, den heimatlichen Kontinent zu verlassen, um in Europa ein besseres Leben zu führen. Gemeinsam mit seiner Freundin Anta versucht er sich mit kleinen Tricks und Betrügereien das Geld für die Reise zu erschleichen.
Touki Bouki vermischt realistische, surreale und symbolische Motive und durchbricht die erzählerische Kontinuität durch Zeitsprünge, wechselnde Schauplätze oder irritierende Zwischenschnitte. Erhöht wird die verstörende aber auch faszinierende Dynamik der Bilderwelten durch einen bewussten Einsatz von Musik und Ton. Das filmische Meisterwerk, das durch seine unkonventionelle und gewagte Art bereits in den 1970er Jahren seiner Zeit voraus war, hat bis heute nichts an seiner Aktualität verloren. Mit Touki Bouki erlangte der senegalesische Regisseur Djibril Diop Mambéty erstmals internationale Aufmerksamkeit und wurde am Filmfestival in Cannes und in Moskau ausgezeichnet.
↑ Zum Seitenanfang ↑Touki Bouki vermischt realistische, surreale und symbolische Motive und durchbricht die erzählerische Kontinuität durch Zeitsprünge, wechselnde Schauplätze oder irritierende Zwischenschnitte. Erhöht wird die verstörende aber auch faszinierende Dynamik der Bilderwelten durch einen bewussten Einsatz von Musik und Ton. Das filmische Meisterwerk, das durch seine unkonventionelle und gewagte Art bereits in den 1970er Jahren seiner Zeit voraus war, hat bis heute nichts an seiner Aktualität verloren. Mit Touki Bouki erlangte der senegalesische Regisseur Djibril Diop Mambéty erstmals internationale Aufmerksamkeit und wurde am Filmfestival in Cannes und in Moskau ausgezeichnet.
Do 12.1. und Fr 13.1., 21h
Pina
Von Wim Wenders, Deutschland/Frankreich 2010, 104 Minuten, OV/df
Ein Tanzfim für die im Sommer 2009 verstorbene Choreographin Pina Bausch, die eine mitreissende und einzigartige Tanzkunst ins Leben brachte. Der Film beinhaltet von ihr ausgesuchte Choreographien „Le Sacre du Printemps“, „Vollmond“, „Café Müller“ und „Kontakthof“, sparsam eingesetzte Bilder und Tondokumente aus ihrem Leben und lädt die Zuschauer auf eine sinnliche, bildgewaltige Entdeckungsreise ein: mitten hinein auf die Bühne des legendären Ensembles und mit den Tänzern hinaus aus dem Theater in die Stadt und das Umland von Wuppertal – den Ort, der 35 Jahre für Pina Bausch Heimat und Zentrum ihres kreativen Schaffens war.
„Tanzt, tanzt, sonst sind wir verloren.“ Pina Bausch
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Do 19.1. und Fr 20.1., 21h
Roseland
Von Walter Verdin + Wim Vandekeybus, Belgien 1990, 46 Minuten, OV/e
Das Tanzvideo basiert auf Vandekeybus' ersten drei Choreographien: What the Body Does Not Remember (1987), Les porteuses de mauvaises nouvelles (1989) und The Weight of a Hand (1990).
Ein dynamisches Filmerlebnis, das die Tänzer im Spiel mit der Geschwindigkeit, dem Timing und Zusammenspiel zeigt: Sprung, Auffangen, Berührung, Wegschleudern...
Schauplatz dieser Tanzkraft ist ein baufälliges, verlassenes Brüsseler Kinogebäude.
Ein dynamisches Filmerlebnis, das die Tänzer im Spiel mit der Geschwindigkeit, dem Timing und Zusammenspiel zeigt: Sprung, Auffangen, Berührung, Wegschleudern...
Schauplatz dieser Tanzkraft ist ein baufälliges, verlassenes Brüsseler Kinogebäude.
Blush
Von Wim Vandekeybus, Fankreich/Belgien 2005, 53 Minuten, OV/e
Blush ist eine schwindelerregende Reise, die zwischen himmlischen Landschaften von Korsika und dem schmutzigen Untergrund von Brüssel spielt. Die Geschichte beginnt an einer Tafelrunde eines Festes. In ihrer Verrücktheit und Neugier brechen die Leute auf in eine magische Welt. Blush ist eine Erforschung des wilden Unterbewusstseins, der mythischen Wälder, der Einbildung und der widersprüchlichen Instinkte, wo der Körper, dem Verstand unbekannt, ein Bewusstsein hat. In dynamischen, energischen und akrobatischen Tanzszenen führt der Film durch die Story.
↑ Zum Seitenanfang ↑Do 26.1. und Fr 27.1., 21h
La Boule d'Or
Von Bruno Deville, Schweiz 2008, 12 Minuten, F
Der Club de la Boule d'Or ist Treffpunkt einer Gruppe von Rentnern, die sich unter Anleitung eines Choreografen einem merkwürdigen Spiel hingeben. Der Film verbindet das Dokumentarische und die Choreografie und wird dadurch zu einem Gedicht des Körpers, das der Vergänglichkeit der Zeit, dem Teamgeist, dem Erlernen einer kollektiven Bewegung und dem ruhigen Leben gewidmet ist. Eine Ode an das Boules-Spiel.
Wild Style
Von Charlie Ahearn, USA 1983, 82 Minuten, E/d
Charlie Ahearns „Wild Style“ ist der erste Spielfilm über HipHop. Halb fiktional, halb dokumentarisch verfasst, gibt der Film einen grundlegenden Einblick in die frühe New Yorker HipHop-Szene Anfang der achtziger Jahre. Er zeigt Originalszenen von Breakdance-Wettkämpfen zwischen den Cold Crush Brothers und den Fantastic Freaks sowie Tanzauftritten der Rock-Steady-Crew und der Electric Force im Dixie Club. Im Mittelpunkt steht das Schicksal von Raymond (gespielt von Graffiti-Künstler Lee Quinones) und dessen Umgang mit der steigenden Anerkennung seiner eigenen Kunst in Kenner-Kreisen.
Wenn es Nacht wird in der Bronx, schlägt Zoro zu. Mit einer Tasche voller Sprühdosen dringt er ein in U-Bahn-Depots, verwandelt die Waggons in mobile Gemälde, verschwindet wieder auf den leisen Sohlen seiner Sneaker und lässt ein Geheimnis zurück: Wer ist Zoro?
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Kurzfilmabend - Detailinfos und Programmdownload (pdf): kurzundknapp.ch/PDF/programm_aktuell.pdf
Sa 28.1., 21h
Kurz & Knapp 16 - Schweizer Kurzfilme
85 Minuten
Hier ist der Trailer
Das erfolgreiche Kurzfilmprogramm, das jungen FilmemacherInnen eine Plattform und FilmliebhaberInnen einen kurzweiligen Abend bietet. Diesmal mit:
Helvetas Clip Award Gewinner: ACQUA MORGANA (Luca Schaffer+The Ruths), THINGS CHANGE (Rebecca Panian), WASSER MACHT DICHTER (Jolanda Suter+Hanspeter Bundi)
ICH (David Fonjallaz)
DE RONI (Andrea Schneider)
IL TEMPO RUBATO (von Cesare Macri)
PATIENCE (Daniel Schregenberger+Moritz A. Kirschmann)
PURPLE ROSE CINEMA (Simon Pfister)
NA CIDADE (Delia Hess)
CHASSE À L'ÂNE (Maria Nicollier)
SCHUB AUF MAXIMUM (Rolf Hellat)
MIT SCHEISS (Luca Zuberbühler)
EISPRUNG (Loretta Arnold)