Programm | neues kino Basel  NEU: Unsere gescannten Plakate/Fliers in der Plakatsammlung 


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Grafik: Noemi Scherrer

April 2025
floating homes - zwischen wellen und wänden

für die einen bedeutet es luxus oder absolute freiheit, für andere die letzte rettung, und für manche einfach alltag und arbeit: leben auf dem wasser. im april zeigt das neue kino dokumentarfilme über unterschiedliche lebensformen zwischen wellen und wänden, begleitet jeweils von einem vorfilm - und einem sonderbaren abend.
Do 3.4. und Fr 4.4., 20h30
London Afloat
Von Gloria Aura Bortolini, UK/ITA 2016, 29 Minuten, Englisch
Ein intimes Porträt der Hausboot-Bewohner*innen Londons, die zwischen Stadt und Fluss ein Zuhause gefunden haben.
Living on Water
Von David Kew, UK 2001, 56 Minuten, Englisch
Eine Niederländerin und ein Engländer - ein Leben zwischen der Stadt der Grachten und der Stadt an der Themse. In David Kews filmischem Porträt entscheiden sich zwei Menschen für ein schwimmendes Zuhause im Dazwischen.
Do 10.4. und Fr 11.4., 20h30
Uncle Yanco
Von Agnès Varda, FRA/USA 1967, 18 Minuten, Französisch/engl.
Agnès Varda trifft ihren lange verloren geglaubten Onkel - ein lebens- und farbenfrohes Wiedersehen auf dem Wasser.
Érase una vez en Venezuela
Von Anabel Rodríguez Ríos, VEN/UK/BRA/AUT 2020, 99 Minuten, Spanisch/engl.
Im schwimmenden Dorf Congo Mirador ist das Wasser Lebensgrundlage und Bedrohung zugleich. Vor dem Hintergrund der venezolanischen Krise zeigt Anabel Rodríguez Ríos eine Gemeinschaft im Wandel: Zwischen Hoffnung, Verzweiflung und dem Kampf ums Überleben.
Sa 12.4., 20h30 - ciné sonderbar präsentiert: Doppel-Blubb-fiction!
Le Royaume des fées
Von Georges Méliès, FRA 1903, 16 Minuten, Stummfilm
Vynález zkázy - Die Erfindung des Verderbens
Von Karel Zeman, CSR 1958, 83 Minuten, Tschechisch/dt.
Diese atemberaubende Eskapade entfaltet sich um einen Wissenschaftler und seine Weltuntergangsmaschine - und um die Piraten, welche die Erfindung für ihre verbrecherischen Machenschaften in ihren Besitz bringen wollen. Frei nach Jules Verne verknüpft der Film Real- und Tricksequenzen zu einem faszinierenden Abenteuer über und unter Wasser. Eine kunstvolle Proto-Steampunk-Welt, düster und doch leichtfüssig inszeniert - nicht verpassen!
Sa 12.4., 22h45 - ciné sonderbar präsentiert: Doppel-Blubb-fiction!
Überraschungs-Trashfilm feat. Atlantis!
92 Minuten, OV english
Nach dem künstlerischen Überflug stürzen wir uns in die Niederungen der Filmgeschichte: Atlantis taucht auf - es wird trashig, fad und möglicherweise lustig.
BRUTALOSTUPIDE TESTOSTERONTÖFFMÄNNER AUS ATLANTIS + INDIANA JONES + MAD MAX + APOKALYPSE = ITALOPHILIPPINOKULTTRASH SENZAPUNTO 80IES-NOBRAINBADACTIONCHAOSBLAST!
Do 17.4. und Fr 18.4., 20h30
H2O
Von Ralph Steiner, USA 1929, 13 Minuten, Stummfilm
Hommage an eine chemische Verbindung - in beinahe lyrischer Form: fliessend, rhythmisch, hypnotisch.
Homo Urbanus Venetianus
Von Ila Bêka+Louise Lemoine, FRA 2020, 62 Minuten, ohne Dialog
Venedig versinkt langsam - im Wasser und im Tourismus. Ila Bêka und Louise Lemoine aber blicken nicht nur auf die 3.8 mio. Tourist*innen, die jährlich anreisen, sondern auch auf die 70'000 Bewohner*innen der Stadt auf dem Wasser. Die Kamera auf öffentliche Räume, auf Knöchel oder auf Knie gerichtet, die im Wasser stehen; ohne Aufdringlichkeit oder Voyeurismus.
Do 24.4., 20h30 - Livia Vonaesch ist anwesend
Little Boat
Von Nelson Boles, USA 2012, 4 Minuten, ohne Dialog
Ein kleines Boot auf grossem Ozean - eine kleine Geschichte über grosse Themen.
Home is the Ocean
Von Livia Vonaesch, CH 2024, 94 Minuten, Schweizerdeutsch+Deutsch/dt.+fr.
Seit 25 Jahren segelt die achtköpfige Familie Schwörer über die Weltmeere. Ihr Ziel: Ein Leben mit der Natur, das auch eines mit ihrer Gewalt ist. Livia Vonaeschs filmisches Debut wirft Fragen auf: Welchen Preis hat der Traum von der absoluten Freiheit - und wer entscheidet über die Freiheit anderer?
Fr 25.4., 20h30
Nestor
Von João Gonzalez, PRT/UK 2019, 6 Minuten, ohne Dialog
Ein Zuhause, das stetig schwankt, und darin ein Mensch, der mit seiner eigenen Welt kämpft.
Vracht
Von Max Carlo Kohal, CH 2024, 80 Minuten, Holländisch/dt.+fr.
Ohne Erklärung, ohne Interviews: Max Carlo Kohal zeigt den harten Alltag auf einem Containerschiff auf dem Rhein als präziser Beobachter. Zurückhaltend begleitet er seine jungen Protagonist*innen während vier Jahren beim Erwachsenwerden.
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